„ Das Bewusstsein der Vergänglichkeit macht uns klar, dass wir jeden Moment nutzen müssen“    (Dalai Lama)


Warum ich diese Geschichte aufgeschrieben habe?

Nach all den engmaschigen Ereignissen zu Beginn des Jahres 2009 bis zum Sommer, hatte ich das Bedürfnis nach Ruhe und Besinnung.

 

Durch das Zusammenfassen der Notizen und Tagebücher, konnte ich in der stillen Natur Finnlands so vieles nachspüren und in Ruhe trauern.  Auf jeder Seite des Buches stecken viele Tränen. Sie sollten geweint werden. Aus Liebe. Ich wollte dass für mich Unfassbare verstehen.

 

Oft habe ich an meinen Sohn gedacht, der vielleicht zu irgendeiner Zeit seines Lebens detailliere Fragen stellen würde. Ich wollte, dass er dazu die Möglichkeit hat, dass nichts in Vergessenheit gerät. Also schrieb ich. Manchmal den ganzen Tag.

 

Wie Maschas Schicksal zu einem Buch wurde?

Der Auftakt in die Öffentlichkeit zu gehen, begann mit der ersten Fachtagung des Hermann – Joseph – Hospiz in Ekelenz 2010. Das Thema war „Würde am Krankenbett“. Durch das Engagement der Hospizleitung Ulrike Claßen machte Andrea Henßen (IAP),  Maschas Schicksal als Fallbeispiel vorstellig. Die Berührtheit und Resonanz der Zuhörer gab mir den Mut Jahre später das Manuskript abzutippen. Durch Hilfe  Hr. Charliers wurde das Gütersloher Verlagshaus gefunden, wo mich Fr. Gehrmann als Lektorin bestens unterstützte.

 

Wozu kann dieses Buch dienen?

Wir alle werden ab einem gewissen Zeitpunkt sterbend sein. Nach meiner Erfahrung mit Mascha empfinde ich es als überaus wichtig, in dieser hochtechnisierten Zeit über Ethik, Würde und Selbstbestimmung am Lebensende zu kommunizieren. Gleichermaßen möchte ich die Möglichkeiten einer palliativen Pflege und Betreuung benennen, die in vielen Fällen zum Einsatz kommen kann und Leid erträglicher macht.